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Diabetologische Praxis

Diabetes-Behandlungen

Wir betreuen Patienten mit allen Diabetes-Formen (Typ 1, Typ 2, Gestationsdiabetes, andere Formen): 

  • Behandlung nur mit Lebensstilmaßnahmen ohne Medikamente
  • Behandlung mit Tabletten (orale Medikation)
  • Konventionelle Insulintherapie
  • Intensivierte Insulintherapie (ICT)
  • Insulinpumpentherapie
  • Neue Medikamente

Typ 1 Diabetes: Den ganzen Menschen behandeln

Gegen die Zuckerkrankheit kann man die wesentlich mehr machen, als nur Medikamente zu geben.

  • Mit vermehrter körperlicher Bewegung benötigt der Körper eine geringere Insulinmenge.
  • Die richtige Ernährung hilft, Schwankungen vermeiden ohne auf alles verzichten zu müssen.
  • Das richtige Präparat auswählen und zum richtigen Zeitpunkt verabreichen.
  • Insbesondere mit der Insulinpumpentherapie kann der Insulinbedarf sehr flexibel gesteuert werden und vielfach eine bessere Stoffwechseleinstellung erzielt werden als mit der Spritzentherapie.
  • Komplikationen vermieden oder wenigstens frühzeitig erkennen und behandeln.

Typ 2 Diabetes: Es muss nicht immer Insulin sein

Fast 10% der Bevölkerung in Deutschland sind von Zuckerkrankheit betroffen, und der größte Teil leidet an einem Typ 2 Diabetes. Ursächlich beteiligt ist die genetische Veranlagung, die sich nicht beeinflussen lässt. 


Oft lässt sich aber durch Änderung der Lebensgewohnheiten auch die Gesundheit verbessern, insbesondere bei Diabetes.

  • Wir helfen Ihnen, die Ernährung so umzustellen, dass Sie nicht auf alles verzichten müssen und trotzdem bessere Zuckerwerte erreichen.
  • Die körperliche Bewegung hilft, die Glucose besser zu verwerten und auf weniger Medikamente angewiesen zu sein.
  • Wir behandeln Sie mit den besten Medikamenten und Hilfsmitteln. Uns ist aber wichtig, dass Ihnen die Medikation auch wirklich hilft und nicht schadet.
  • Insulin kommt nur zum Einsatz, wenn es für Ihre Gesundheit notwendig ist.

Gestationsdiabetes: Tabletten tabu

Gestationsdiabetes ist eine Störung der Blutzuckerverarbeitung in der Schwangerschaft. Dies kann nur mit einem Blutzuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest) festgestellt werden.  In 80% der Fälle reichen eine Ernährungs- und Bewegungsbehandlung aus, um den Blutzucker im Zielbereich zu halten. Hierzu werden Sie ausführlich individuell beraten.


Wenn trotz dieser Maßnahmen die Blutzuckerwerte häufig oberhalb der Ziele liegen, kommen Diabetestabletten nicht in Frage, da sie in der Schwangerschaft nicht zugelassen sind. In diesem Fall ist bis zur Geburt Insulin erforderlich. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, welches den Blutzucker senkt und somit die Risiken für Kind und Mutter reduziert.

Andere Formen: individuell ausgerichtete Therapie

  • Diabetes durch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, z.B. nach einer Entzündung oder einer Operation (pankreopriver Diabetes)
  • Medikamentös bedingte Diabetesformen (z.B. durch Kortison oder andere Immunsuppressiva)
  • Diabetes im Rahmen anderer endokrinologischer Erkrankungen
  • Vererbbare Diabetesformen (z.B. MODY)

Komplikationen

Wenn es zu Diabetes-Folgen gekommen ist, sollten diese so optimal wie möglich behandelt werden:

  • Behandlung des diabetischen Fußsyndroms mit stadiengerechter Wundbehandlung, medizinischer Fußpflege und Schuhversorgung in Kooperation mit Podologen und orthopädischen Schuhmachern
  • Diagnose und Behandlung der Nervenschädigung (Polyneuropathie) und Sicherstellung der adäquaten Schuhversorgung
  • Behandlung der Nierenschädigung (Nephropathie) in Zusammenarbeit mit den Nephrologen